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Geschichte der Psychiatrie

Christian Zechert

Der Blick zurück: "Angehörige und NS-Euthanasie"
Besondere Aktualität erhält das Thema aus drei Gründen: mehr und mehr Familien stellen nach einer langen Zeit des schamvollen Verschweigens jetzt auch öffentlich fest, dass die Großmutter, der damalige Onkel oder eine Cousine zu den ermordeten psychisch erkrankten oder schwer behinderten Menschen gehörte. Andere Familien bekennen sich inzwischen öffentlich dazu, dass ihr Großvater zu den Tätern gehörte, die ebenfalls in Vorgänge der NS-"Euthanasie" verwickelt waren. Die NS-"Euthanasie" gehört damit auch heute noch zu den schmerzvollen Themen der davon berührten Angehörigen und ihrer Familien.

Zum Vortrag

18.08.2018



Prof.Dr.Reinhard Peukert

Die Geschichte der Gemeindepsychiatrie

Psychiatrie, als Institution, als Wissenschaft und als Denken über psychisch kranke Menschen ist unabdingbar gebunden an die materiellen Entwicklungen der jeweiligen Gesellschaft, an ihre kulturellen Überlieferungen und Selbstverständnisse, an die jeweiligen politischen Situationen und deren Veränderungsdynamik...

Gesamter Artikel

Teil 1 Von den Anfängen bis zu den Auswirkungen und Folgen der Industrialisierung

Teil 2 Die erste Reformphase der "somatischen Psychiatrie"

Teil 3 Die Machtergreifung der Nazis und die Wirkung auf die Psychiatrie

Teil 4 Begriffs- und Entwicklungsgeschichte zur "Gemeindepsychiatrie"

05.09.2013