Neues und Interessantes aus Wissenschaft und Forschung

Der Vorstand bietet relevante und frei zugängliche Informationen aus der Wissenschaft und Erfahrung für Angehörige, Freunde und Betroffene zur Kenntnis und zur möglichst umfassenden Meinungsbildung. Nicht jeder dieser Texte entspricht der Zielsetzung des Landesverbandes, diese ist der Satzung zu entnehmen, siehe Überschrift "Mitglied werden".
Wir Angehörige sollten wissen, worüber in der Fachwelt diskutiert wird, um daraus unsere Schlüsse zu ziehen und unsere Beiträge aus unserer Sicht zu leisten.



Das "Eichberger Modell"

Erstmalig deutschlandweit wird in der Klinik Eichberg eine Apothekerin und klinische Pharmazeutin als festangestellte Mitarbeiterin im Klinikteam beschäftigt. Prof. Dr. Martina Hahn arbeitet Hand in Hand mit den Ärzten und Ärztinnen der Klinik als pharmazeutische Beraterin. Sie überprüft die Medikamentenliste aller neu aufgenommenen Patienten, berät die Ärzte in Bezug auf Wechselwirkungen, überprüft die Wirksamkeit (und das Eintreten von Nebenwirkungen) der Medikamente anhand der Serumspiegel im Blut und nimmt an den Visiten teil. Darüber hinaus berät sie die Patienten zu Vor-und Nachteilen einzelner Medikamente, so dass für jeden Patienten das optimale Medikament gefunden werden kann.
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21.08.2018 A


Ärzte und Psychotherapeuten brauchen mehr interkulturelle Kompetenz

Die Besonderheiten von Migrantinnen und Migranten in der Gesundheitsversorgung sind kein neues Thema. Dass mehr getan werden muss, wurde bei der Fachtagung „Vielfalt in der Praxis – Migration und Gesundheit“ deutlich, die die Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) gestern in Berlin veranstaltete.
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Dies ist eine Aufgabe für die gesamte Medizin, aber ein besonds relevant in den Bereichen Psychiatrie und Psychotherapie . (Anmerkung LApK-Hessen)

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09.02.2018


Arbeiten in der Psychiatrie: Große Fortschritte in der Forschung

von Petra Spielberg

Psychische Erkrankungen gehören zu den größten gesundheitlichen Herausforderungen in Deutschland. Denn rund 20 bis 30 Prozent aller Erkrankungen gehen auf Depressionen, Angststörungen und anderepsychische Krankheitsbilderzurück. Bei den Suiziden stehen 90 Prozent in Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen.

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09.02.2018


Behandlung depressiver Störungen in der primärärztlichen Versorgung

Trautman, Sebastian; Beesdo-Baum, Katja

Eine epidemiologische Querschnittstudie

Hausärzte haben bei der Versorgung von Patienten mit depressiven Störungen eine zentrale Rolle inne. Diese Studie untersucht die Häufigkeit und Art der Behandlung depressiver Störungen in der primärärztlichen Versorgung.

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09.02.2018


Prävalenzen psychischer Erkrankungen bei wohnungslosen Menschen in Deutschland

Eine systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse

Der Zusammenhang zwischen psychischen Erkrankungen und Wohnungslosigkeit ist seit Beginn des 20. Jahrhunderts nicht nur Teil gesellschaftspolitischer Diskussionen, sondern auch Gegenstand psychiatrischer Forschung.

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09.02.2018


Wenn fremde Stimmen das Kommando übernehmen

Dr. Robert Bittner, Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie der Universitätsklinik Frankfurt.

Schizophrenie beruht auf gestörter Informationsverarbeitung im Gehirn.

Sie hören Stimmen, vermuten Botschaften in bedeutungslosen Ereignissen oder fühlen sich ferngesteuert: Die Symptome von Menschen mit einer schizophrenen Störung galten bisher als »uneinfühlbar«, da für Außenstehende nicht nachvollziehbar. Aktuelle neurowissenschaftliche Modelle helfen, die Verwechslung von »eigen« und »fremd« aufzuklären.

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02.10.2017