Nachrichten

"Sechs Tage liegend gefesselt: Psychiatrie-Patient berichtet von Tortur"

Stellungnahme zum aktuellen Zwangs-Artikel in der FR:

Ein heute 58-Jähriger aus Freigericht erlebt die tagelange Fixierung in einer Psychiatrie als traumatischen Alptraum. Die Maßnahme sei jedoch nötig gewesen.

Sechs Tage lang erlebt Peter Schmidt (Name von der Redaktion geändert) in einer Psychiatrie im Rhein-Main-Gebiet einen Alptraum: Er wird fixiert und erhält ein Medikament, das bei ihm nach eigenen Aussagen Panikattacken auslöste. „Ich bin freiwillig in die Psychiatrie gegangen, da ich in einer seelischen Krise war. Was ich dort erleben musste, war das Schlimmste, was mir im Leben passiert ist und mir noch heute, mehr als drei Jahre später, körperlich und seelisch zu schaffen macht.“ Seine Erlebnisse in der Klinik, deren Namen der FR bekannt ist, hat der heute 58-Jährige aus Freigericht handschriftlich festgehalten und der Frankfurter Rundschau z ugesendet. (...)"

Hier geht´s weiter zum Artikel und Stellungnahme


19.06.2021


Projektförderung im Bereich der psychiatrischen Versorgung

Pressemitteilung des hessischen Ministeriums für Soziales uns Integration

Lange erwartet, intensiv besprochen: nun zeigen sich erste Schritte in die richtige Richtung.

Hessen verfügt eindeutig das Potenzial und die Ressourcen, in Bereich der psychosozialen Versorgung akut und chronisch schwer an Psychosen erkrankter Menschen eine Führungsrolle einzunehmen, die über die übliche medikamentöse Behandlung hinaus geht.

Aus der Sicht der Angehörigen: die gesundheitliche Stabilisierung erleben viele Familien an ihren Patienten als "synthetisch", also als wenig belastbar.

Dagegen zeigen Behandlungsmethoden, die soziale Therapien unter ExIn-Einsatz, Tagesstruktur und freundliche und belastbare soziale Beziehungen unter Einbeziehung des sozialen Umfeldes deutlich bessere Ergebnisse und lassen eine bessere Wiedereingliederung erwarten.


18.06.2021


Förderaufruf des Hessischen Ministeriums für Soziales und Itegration vom 11.05.2021

Umsetzung von Projekten zur Zwangsvermeidung und –verringerung im psychiatrischen Kontext

Mit Inkrafttreten des Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetzes (PsychKHG) zum 01.08.2017 wurde das Hessische Freiheits- und Entziehungsgesetz (HFEG) abge-löst. Damit wurde der Schwerpunkt bei der Versorgung psychisch erkrankten Perso-nen von der reinen Gefahrenabwehr hin zu Prävention und individuelle Hilfe verscho-ben. Erklärtes Ziel des Gesetzes ist die Vermeidung von Unterbringungen und Zwangsmaßnahmen. Darunter können alle Maßnahmen verstanden werden, die ohne oder gegen den Willen eines Menschen vollzogen werden und im Bereich der Psychiatrie als letztes Mittel dann Anwendung finden, wenn alle anderen Möglichkeiten nicht greifen. Zwangsmaßnahmen können sowohl einrichtungs- als auch personenbezogen stattfinden, so dass die Vermeidung von Zwang multidimensional angegangen und auf die jeweiligen regionalen Bedingungen zugeschnitten werden muss. (...)

Förderaufruf


19.06.2021


1.Angehörigentag 2021


Hiermit laden wir Sie zur 1. Angehörigentagung 2021 sowie zu unserer diesjährigen Mitgliederversammlung ein, bei der auch ein neuer Vorstand zur Wahl steht.

Samstag, den 03.07.2021 von 09.30 bis 16.00 Uhr
Haus der Jugend (Jugendherberge)
Deutschherrnufer 12, 60594 Frankfurt am Main

Anreise Jugendherberge

Tagungsgebühr:

  • Mitglieder: 10 Euro
  • Nichtmitglieder: 15 Euro
  • Psychiatrieerfahrene: 5 Euro

Mitgliederversammlung und Tagung sind als Präsenzveranstaltung in ausreichend großen Räumlichkeiten geplant und genügen selbstverständlich allen hygienetechnischen Anforderungen
Bitte legen Sie beim Eintritt einen max. 72 Stunden alten Corona-Test einer anerkannten Teststelle (kein Selbst-Schnelltest) oder eine Genesenenbescheinigung vor. Bei vollständigem Impfschutz ist auch die Vorlage Ihres Impfausweises möglich. Nach aktuellen Vorgaben ist das Einhalten des Mindestabstands von 1,5 Metern nach wie vor Pflicht, ebenso das Tragen eines medizinischen Mund-Nasenschutzes in Innenräumen.

Programm:

  • Ab 9.30 Uhr Ankunft mit Einschreibung und Aufnahme der Kontaktdaten.
  • 10-12 Uhr Mitgliederversammlung
  • 12-14 Uhr Mittagspause. Mitgebrachtes Essen darf aus Hygienegründen aktuell nicht im Haus verzehrt werden. Es wird ein Mittagessen angeboten, das im Tagungspreis enthalten ist.
  • 14-16 Uhr Vortrag von Christoph Müller (psychiatrisch Pflegender, Fachautor, Blogger (Christophs Pflege-Café) / Stefan Rogge (B.A. Psychiatrische Pflege, Fach- Gesundheits- und Krankenpfleger für Psychiatrie) zum Thema:
    "Wie erreichen wir schwer zugängliche Patienten?"
  • Anschließend Diskussion zum Vortrag
  • 16 Uhr Ende der Veranstaltung

Bitte melden Sie sich so bald wie möglich an >>> Hier Anmeldung

Einladungsschreiben mit Beschreibung des Vortrags

Tagesordnung der Mitgliederversammlung

Protokoll der Mitgliederversammlung 2020

Entwurf einer neuen Satzung


01.06.2021


„Offener Dialog und seinen Umsetzungsmöglichkeiten in der Praxis“

Einladung zur Mitarbeit bei der „PTAG - Partizipativen trialogischen Arbeitsgemeinschaft Frankfurt“ Folgeveranstaltung

Online am Do 24.06.2021 von 17.00 bis 19.00 Uhr

Die Veranstaltung ist öffentlich. Deshalb darf die Einladung gerne weitergeleitet werden.
Als Referenten konnten wir Herrn Ulrich Wesseloh gewinnen. Herr Wesseloh ist zusammen mit Volkmer Aderhold Trainer für Schulungen in der Methode des Offenen Dialogs und beschäftigt sich u.a. mit der finanziellen Umsetzung des Ansatzes in Deutschland.

Aus der Umsetzungspraxis dieses Ansatzes von großen gemeindepsychiatrischen Trägern sind Mitarbeiter u.a. vom Darmstädter Krisendienst des Caritasverbandes angefragt.

Die Einladung mit dem entsprechenden Zugangslink finden Sie hier


03.06.2021


Angehörige: Immer Angst und immer Sorgen - geht es auch anders? - Angehörige von psychisch Erkrankten


Janine Berg-Peer schreibt in ihrem Blog einen mutigen Beitrag für Angehörige über Angst, die das Leben vieler betroffener Familien bestimmt.

Sie fragt: Müssen wir es ertragen, dass die Betroffenen jede Nacht laut Rockmusik hören, so dass wir nicht schlafen können (...) dass in der Küche in unserer Wohnung stets ein unvorstellbares Chaos herrscht? ...

Was mache ich, wenn die Betroffenen keine Medikamente nehmen wollen? Was, wenn sie das Krankenhaus rundherum ablehnen? ... Was tun, wenn der Sohn ohne Geld und verwahrlost an der Haustür klingelt und unbedingt reingelassen werden will? Sollen wir ihm sagen, er solle sich doch selbst um eine Wohnung kümmern? Ja, soll er auch. Aber wie bringe ich es übers Herz, ihn einfach nicht in meine Wohnung zu lassen?

Statt unsere Betroffenen mit unserer Angst zu belasten, sollten wir ihnen Zuversicht geben. Ich weiß, dass das nicht leicht ist. Aber ...

Liebe Angehörige, denkt daran, dass unsere Angst und unsere Sorgen keine Krise verhindert. Im Gegenteil, wir fördern die ohnehin vorhandene Unsicherheit bei vielen Betroffenen. Aber wir sollten sie stark machen. Nein, das können wir nicht alleine. Dazu gehört eine gute Unterstützung von Profis, möglichst viel Freunde, möglichst viele Menschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Ein gutes soziales Netzwerk eben. Und wir sollten ein Teil dieses unterstützenden Netzwerks werden.

Lest diesen wertvollen Beitrag - entscheidet nach eigenen Bedürfnissen und jede Familie nach ihrer Situation. Bedenkt: Angst war nie ein guter Ratgeber.

Zum Beitrag


18.05.2021


Gesetzliche Betreuung neu geregelt

Viele Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen und Menschen mit schweren Einschränkungen in der Alltagsbewältigung sind auf den Beistand eines gesetzlichen Betreuers angewiesen.

Zu oft beherrschen unklare Bilder über die Zuständigkeiten, Arbeitsweise, Rechte und Pflichten, aber auch über die Quaifikation eines gesetzlichen Betreuers die Szene. Dabei erleichtern gerade diese Kenntnisse darüber die Zusammenarbeit und die Ergebnisse der Arbeit. Hier gibt's konkrete Infos. Ein Newsletter wird auch herausgegeben.

Der Bundesverband der Berufsbetreuer/innen e.V. hat sich mit der Veröffentlichung der neuen Website neu aufgetellt.
Der Internetaufritt des BdB ist ab sofort unter der neuen Domain


https://www.berufsbetreuung.de

im Netz zu finden.

(Für die Inhalte ist alleine der Herausgeber der empfohlenen Website verantwortlich.)

Ziel des Verbandes: Als größte Interessensvertretung des Berufsstandes Betreuung wollen wir damit auch im Internet als erste Adresse für Betreuung stehen."

Hier geht's zur Website

14.03.2021


Soteria - Schizophrenie und Psychosen milieutherapeutisch behandeln

von Rita (Orth-Franke)

Gastbeitrag von Janine Berg-Peer, Autorin und Mutter

Schizophrenie galt früher als unheilbar: immer wieder geschlossene Unterbringung, starke Neuroleptika und viele Nebenwirkungen. Ein Schweizer Psychiater erkannte: hinter der Psychose stecken vor allem heftige Gefühle, die es herunterzufahren gilt. Aber wie kann ein Milieu geschaffen werden, in dem eine tiefe Entspannung erreicht werden kann? Unsere Autorin Rita Orth-Franke stellt dir vor, wie Psychosen milieutherapeutisch behandelt werden können

Stell dir vor, du hättest einen Patienten, der akut psychotisch an Schizophrenie erkrankt ist. Du musst ihn in ein psychiatrisches Krankenhaus einweisen oder siehst dich genötigt für eine Einweisung Sorge zu tragen. Stell dir vor, du hättest die Wahl zwischen einer herkömmlichen psychiatrischen Klinik oder einer Klinik mit Soteria-Konzept. Wie würdest du dich entscheiden?

Was ist denn überhaupt Soteria, wirst du dich jetzt vielleicht fragen. Soteria ist giechisch und bedeutet Wohl, Heilung, Bewahrung, Rettung. Eine Soteria-Klinik ist eine Klinik mit einem speziellen Behandlungsansatz für Menschen in psychotischen Krisen. Die herkömmliche Psychiatrie ist oft eine sogenannte „Drehtür“-Psychiatrie. Wenn Patienten ihre Medikamente absetzen, dauert es nicht lange, bis sie wieder stationär behandelt werden müssen, zum Teil mit richterlichem Beschluss auf geschlossenen Stationen. (...)

Link zum gesamten Beitrag

10.03.2021


Was tun, wenn mein Kind psychisch krank ist?

Gastbeitrag von Janine Berg-Peer, Autorin und Mutter

Eine psychische Krankheit bricht wie ein Naturereignis in die Familie ein. Nichts bleibt, wie es war. Eltern müssen mit ansehen, wie ihre Kinder sich verändern, in eine fremde Realität abgleiten, wie schwierige Verhaltensweisen die Kommunikation innerhalb der Familie durcheinanderbringen. Für Lebenspartner kann die Zuneigung auf eine harte Probe gestellt werden.

Es bleibt nicht beim ersten Schock: Wir werden mit einem undurchschaubaren psychiatrischen System konfrontiert, in dem Entscheidungen selten mit uns abgesprochen werden. Im sozialpsychiatrischen Dschungel finden wir nicht leicht die passenden Hilfen. Es ist ein Schock, dass niemand den geliebten Menschen zu einer Behandlung zwingen kann. Auch wenn niemand Zwang will, ist es emotional schwierig, hilflos mit anzusehen, wie das eigene Kind sich immer mehr selbst schadet. Eine große Herausforderung ist der alltägliche Umgang mit den Erkrankten. (...)

Link zum gesamten Beitrag

14.02.2021


2. Angehörigentag 2020


Wir laden herzlich ein:

1.
Neue Entwicklungen bei Verhaltenstherapie bei Psychosen

2.
Vernetzung der Angehörigen- Selbsthilfe- wie kann sie gelingen?

Samstag, 19. September 2020, 09.30 bis 16.30

Von 09.30 bis 10.00 wird die Mitgliederversammlung (die wegen Corob ausfallen musste) nachgeholt.

Bürgerhaus Bornheim
Arnsburger Str. 24
60385 Frankfurt-Niederrad

Hier können Sie den Flyer einsehen und herunterladen

Die Tätigkeitsberichte des Landesverbands in den vergangenen Jahren finden Sie hier

Neu:
Vortrag Mara Bach und Stephanie Mehl: Neue Entwicklungen in der Verhaltenstherapie für Menschen mit Psychosen



Stand: 20.08.2020


Aktuelle Informationen zu Corona für die Bürger in Hessen:

Hessen Corona-Infos

Soziales Hessen Corona-Infos

Newsletter des Paritätischen-Hessen

LWV-Corona-News

Hessenweite Hotline: Fragen und Informationen zum Corona-Virus: 0800- 555 4666 - montags bis freitags von 8:00 bis 20:00 Uhr samstags, sonntags und an Feiertagen von 9:00 bis 15:00 Uhr.

Handlungsempfehlungen für Alten- und Pflegeeinrichtun-gen und besondere Wohnformen der Eingliederungshilfe

Bundesweite Corona-Informationen für die Bürger:

RKI

Psychiatrie.de, Corona-psychische-gesundheit

08.06.2020


Wallraffs erschreckende Bilder aus der Psychiatrie Frankfurt-Höchst - Abschlussbericht des Gutachters

Anlässlich der Wallraff-TV-Berichte vom März 2019 über Probleme an psychischen Kliniken wurde nachstehender Abschlussbericht im Auftrag des Hessischen Gesundheits-Ministeriums veröffentlicht:

Abschlussbericht von Dr. Kirschenbauer, Teil 3:

Empfehlungen zu Veränderungsmöglichkeiten
Personelle und strukturelle Voraussetzungen für Veränderungen
Projektplan zum Organisations-Entwicklungsprozess

Wir meinen dazu: Der von Dr. Kirschenbauer erstellte Abschlussbericht beschäftigt sich hauptsächlich mit der Konstruktion von humanen Konzepten für psychiatrische Bereiche. Ob klinische Visitenkultur, Netzwerkgespräche, Einbeziehung des sozialen Umfeldes, Entlass-Management, Einsatz von Genesungsbegleitern, Safewards zur Verhinderung von Zwangsmaßnahmen, sowie Empowerment- und Recoverykonzepte, alle bekannten Konzepte sollen nach und nach in die Praxis kommen. Das sind aus der Sicht der Angehörigen Schritte in die richtige Richtung, von den wir uns für zukünftige Patienten weniger Chronifizierung und bessere Wiedereingliederung in soziale und berufliche Umfelder versprechen.

Präventive Kriseninterventionen werden hier nur vorsichtig empfohlen, was für uns nicht nachvollziehbar ist. Zu oft geraten Menschen in schweren psychischen Krisen in riskante Lagen, in denen Gefahr für ihre Gesundheit, ihre Beziehungen oder ihre Wohnung besteht. Wir beklagen, dass unsere vorgetragenen Argumente nicht ausreichend gewürdigt wurden. In Bayern, Berlin, ... sind oder werden Krisendienste eingerichtet, in Hessen werden diese Patienten bis heute ihren menschenunwürdigen Situationen überlassen.

Hier finden Sie den gesamten Bericht

07.06.2020


Dialog – Weiterentwicklung der Hilfen für psychisch erkrankte Menschen

Hessischer Beitrag zur Aktion des Bundesminiseriums für Gesundheit.

Der Vorstand des Landesverbandes Hessen der Angehörigen psychisch Kranker e.V. wurde zu einem Diskussions-Beitrag zur Weiterentwicklung der Hilfen für Menschen mit psychischen Erkrankungen aufgerufen. Hier finden Sie das Dokument

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) führt in dieser Legislaturperiode einen Dialog zur Weiterentwicklung der Hilfen für psychisch erkrankte Menschen durch. Ziel des Dialoges ist eine Standortbestimmung, die Verständigung über Entwicklungsbedarfe und die Formulierung von Handlungsempfehlungen für eine personenzentrierte Versorgung. Vertreter und Vertreterinnen von Verbänden und sonstige Experten und Expertinnen sind eingeladen, sich zu beteiligen.

Die Aktion Psychisch Kranke e.V. (APK) hat im Auftrag des BMG eine Geschäftsstelle eingerichtet und organisiert den Dialog.

Die Geschäftsstelle erreichen Sie unter der Mail-Adresse: dialog@apk-ev.de. Ansprechpartner in der Geschäftsstelle sind Ulrich Krüger und Jörg Holke.

Hier gehts zur Dialog-Website

Stand: 29.05.2020


Krisendienst Frankfurt: wir hören Ihnen zu!

Der Psychosoziale Krisendienst Frankfurt hat neue Öffnungszeiten: Das multiprofessionelle Fachteam steht Betroffenen und Angehörigen täglich von früh 09:00 bis nachts um 1:00 Uhr unter der bekannten Frankfurter Rufnummer 069- 61 13 75 zum Ortstarif zur Verfügung. Ihre Identität kann auf Wunsch anonym bleiben und alle Mitarbeiter unterliegen natürlich der Schweigepflicht.

Im individuellen Gespräch können wir klären, ob es sich um eine kurze Auskunft und Information handelt oder um eine ausführliche telefonische Beratung, die eine erste Orientierung, Klärung oder Entlastung in der Krise ermöglicht. Falls nötig, vermitteln wir die Anrufer weiter an geeignete Beratungsstellen und passende Hilfsangebote.

Seit über 25 Jahren steht der Krisendienst Frankfurt Menschen in Krisensituationen telefonisch zur Seite. Wir begleiten Sie in seelischen Krisensituationen und helfen professionell, wo es Familien, Freunden und Bekannten oft unmöglich ist.

Durch die SARS Covid (Coronavirus) Situation/Krise sind einige Angebote der sozialpsychiatrischen Versorgung derzeit nur eingeschränkt, bzw. gar nicht erreichbar.

Um einem Engpass auf diesem Gebiet entgegen zu wirken, hat das Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt, es ermöglicht, das Angebot des Krisendienstes, organisiert von der Bürgerhilfe Sozialpsychiatrie, zu erweitern.

Weitere Infos

Wir Angehörigen psychisch Kranker sagen herzlich danke für diese neue Leistung des Magistrats der Stadt Frankfurt am Main und der Aktiven am Telefon. Wir bauen auf Sie.

Die Beratungs-Telefone des Landesverbandes stehen für Angehörige gleichzeitig zum Gespräch unter Gleich-Betroffenen / Peer-Beratung zur Verfügung.

Beratungstelefone des Landesverbands

21.04.2020


Corona-Verlierer sind die seelisch Kranken

Soziale Isolation, krisenbedingter Verlust von Familie und Freunden, krankheitsbedingtes Leben in besonderen Einrichtungen, ... führt für viele Menschen mit schweren und chronischen psychischen Erkrankungen zu Einsamkeit. In Folge der Corona-Pandemie sind Einrichtung zur Förderung der Tagesstruktur geschlossen, woduch soziale Kontakte noch problematischer zu erlangen sind.

Durch Vorenthaltung wichtiger therapeutischer Unterstützungen, wie Soziotherapie, fehlender landesweiter therapeutisch-aufsuchender Nachsorge nach Klinikaufenthalten erleiden Menschen mit chronischen seelischen Erkrankungen erhebliche Nachteile gegenüber somatisch Erkrankten.

Die Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hat dieser besonderen Problematik einen aufschlussreichen Artikel gewidmet. Der Landesverband der Angehörigen psychisch Kranker (www.angehoerige-hessen.de) ist über diese Aufmerksamkeit erfreut.

itte lesen Sie auch die Stellungnahme mit umfangreichem Forderungspaket des Landesverbandes zur Evaluation des Hessischen PsychKHG auf Facebook oder der Webseite.

Artikel in der FAZ

Siehe auch unter "Information" auf dieser Seite

Stand: 09.04.2020


1. Angehörigentag 2020

1. Neue Entwicklungen bei Verhaltenstherapie bei Psychosen

2. Wie erreichen wir schwer zugängliche Patienten? - Erkundungen zu einem anderen Verständnis auffälligen Verhaltens

Wir laden herzlich ein.
Im Anschluß an die Vorträge und Dikussionen findet die Mitgliederversammlung statt.

Samstag, 14.März 2020
09.30 bis 16.00 Uhr Hoffmanns Höfe
Heinrich-Hoffmannstr.3
60528 Frankfurt-Niederrad

Unser Flyer zum Herunterladen

Zum Schutz der Teilnehmer vor Infektionen sagen wir unsere für Sa., 14.03.2020 geplante Veranstaltung ab. Referenten und das Tagungshotel sind informiert.

Wir versuchen, die wesentlichen Inhalte der Tagung während unserer Herbst Tagung am 19. September 2020 nachzuholen. Die sich zuspitzende Nachrichtenlage, die Auskünfte von Virologen und die Sorge um die Gesundheit der Teilnehmer liegen uns am Herzen.

Der Entschluss zu diesem Schritt fiel uns nicht leicht, aber Gesundheit und Sicherheit haben Vorrang.

Wir bitten für diese sehr kurzfristige Maßnahme um Ihr Verständnis.



2. Angehörigentag 2019 / 31. Frankfurter Psychiatriewoche

Psychische Krise – was nun?

Podiumsdiskussion mit Abgeordneten des Hessischen Landtags im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der diesjährigen Frankfurter Psychiatriewoche.

Freitag, 06. September 2019
16.00 Uhr (Einlass 30 Minuten vorher)

Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt am Main
Breite Gasse 28
60313 Frankfurt am Main Keine Anmeldung erforderlich. Es wird kein Teilnehmerbeitag erhoben.

Entnehmen Sie bitte das Nähere dem Flyer



Stand: 22.07.2019


Stellungnahme

des Landesverbands Hessen zur Wallraff-Reportage vom März 2019

Die Videos des Wallraff-Teams sprechen für sich. Unzulängliche Strukturen und inhumane Zustände sind offensichtlich. Wie wir vom BApK (Bundesverband der Angehörigen) hören, sind solche desaströsen Mangel-und Überlastungs-Zustände bundesweit und nicht nur in ausgesuchten hessischen Kliniken vorzufinden. Der Mangel hat offensichtlich System, ist aber nicht den Kliniken zuzuschreiben, wie wir in nachfolgender Stellungnahme informieren.

Stellungnahme

09.04.2019


1. Angehörigentag 2019

Neues Bundesteilhabegesetz - was ändert sich?

Wir laden herzlich ein.
Im Anschluß an die Vorträge und Dikussionen findet die Mitgliederversammlung statt.

Samstag, 23.Februar 2019
09.30 bis 15.30 Uhr /p>

Hoffmanns Höfe
Heinrich-Hoffmannstr.3
60528 Frankfurt-Niederrad

Dokumentation:

Die Behindertenrechtskonvention und das Bundesteilhabegesetz



Stand: 25.01.2019