Information

Behindertenrecht

Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Bekanntmachung

Förderrichtline zu Durchführung der "Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung" für Menschen mit Behiderungen vom 17. Mai 2017

Förderrichtlinie

18.06.2017

Resolutionen

Resolution des Bundesverbands un der Landesverbände der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen vom Mai 2017 zur Einbezug ihres Angehörigenwissens bei der Behandlung erkrankter Familienlitglieder

Resolution

18.06.2017


Kommt das Hometreatment bald?

Bericht: Edith Mayer, Landesverband Hessen der Angehörigen psychisch Kranker e.V.

Deutsche Arbeitsgemeinschaft Tageskliniken e.V. (DATPPP, "Tageskliniktag" 08.03. 2017 Universitätsklinikum Frankfurt

Schon der Untertitel der Veranstaltung "Warum aufsuchen? - Erste Erfahrungen mit dem Hometreatment" wies darauf hin, dass es sich nicht um die Frage, ob die Tagesklinik sich eher der traditionellen Aufgabe der Nachbehandlung psychisch kranker Menschen nach einem Klinikaufenthalt - zur Festigung der Behandlungs- ergebnisse - oder der Behandlung von Patienten mit leichten psychischen Störungen, die keines Klinik-aufenthalts bedürfen, widmen sollte. N ein, es ging um die Erschließung eines völlig neuen Aufgabenfelds: es ging darum, wer in Zukunft die aufsuchende psychiatrische Behandlung (inklusive Hometreatment und Krisendienst) übernehmen wird. Neben den Tageskliniken denken auch die Ambulanzen (PIAS) der Kliniken und die kommunalen SPDis darüber nach, die beide in einigen Bundesländern diese Aufgaben schon seit Jahren übernommen haben. Von diesen könnten andere Bundesländer lernen und sich beraten lassen. Denkbar wäre auch die Gründung von MVZs mit Schwerpunkt Psychiatrie, Beispiele dazu gibt es - soviel ich weiß - in Berlin.

In dem einleitenden Vortrag stellte Herald Hopf von der AG Tageskliniken u.a. diagnosespezifische Varianten der Tagesklinik vor, mit denen man bereits Erfahrungen hätte, z.B. die Forensischen Tageskliniken innerhalb der JVAs, die es neben den Forensischen Ambulanzen gebe

Peter Hufstedt stellte den Frankfurter "Bamberger Hof" vor, der eine Tagesklinik und eine Institutsambulanz umfasst (Klinik ohne Betten. Vorbild war eine Einrichtung aus Birmingham. Man schaut auf 17 Jahre rfahrung zurück. Aufgenommen werden absprachefähige Patienten. Für sie gibt es psychiatrische und psychotherapeutische aufsuchende Behandlung und Alltagstraining. Patienten sind junge Ersterkrankte, Migranten (30-35%), chronisch Kranke (zur Auffrischung der Behandlung), Menschen mit familiärer Verpflichtung (Mutter/Kind oder ein weiter Pflegefall in der Familie), an Demenz Erkrankte mit Verhaltensauf-fälligkeiten und Obdachlose in der Stadt Frankfurt (Ostpark). Ausgeschlossen sind Drogenkonsumenten. Im Kontakt achtet man auf Begegnung auf Augenhöhe und "shared decision making" nach englischem Vorbild.

Iris Zimmermann aus Günzburg schilderte das "Günzburger Konzept". Man arbeitet ganz ähnlich wie der Bamberger Hof, allerdings etwas angepasst an den ländlichen Raum. Bei Bedarf gibt es "Tagesgäste" auf den normalen Stationen des Bezirkskrankenhauses Günzburg anstelle einer Tagesklinik. Besuche bis 3x pro Woche sind vorsehen, manchmal auch täglich. Leider gibt es kein Krisenbett mehr, bei Verschlechterung des Zustands ist aber ein stationärer Aufenthalt möglich. Ambulante Hilfen: Familiengespräche (systemisch, häufig Mütter mit kleinen Kindern), Haushaltshilfe, Tagesstruktur, Ernährungsschulung, eine Familienpflegerin (kommunale Unterstützungsleistung).

Holger Juhlke vom Verein "Die Brücke" / Schleswig-Holstein sprach über "Sinn und Stellenwert des Hausbe-suchs in der psychiatrischen Tagesklinik". Vorteil: Man lernt den Patienten vor der Notwendigkeit einer Akut-behandlung kennen. Beziehungsarbeit wird am praktischen Beispiel geleistet, z.B. gemeinsames Aufräumen mit dem Ziel, Bekannte einladen zu können. Oder Papiere ordnen. Man lernt so die tatsächlichen Probleme des Patienten kennen und kann sie zeitnah bearbeiten

Birgit Molitor und Joachim Scheele vom Psychosozialen Zentrum in Itzehoe arbeiten mit einem Regionalbudget. Es gibt Hometreatment nach einem Modell von Prof. Dr. Deister. Die Familie/ das Soziale Netzwerk wird in die Behandlung einbezogen (open dialogue als Gesprächskultur, Vielstimmigkeit (das Netzwerk kommuniziert) ist erwünscht, wird aber von den Besuchern moderiert; der Patient wird ganz neu wahrgenommen, sein tatsächlicher Hilfebedarf wird festgestellt (bedürfnisangepasste Therapie nach dem finnischen Modell). Das Team reflektiert im Nachhinein: Was haben wir verstanden? Psychotherapeutische Spezialtherapien erden angeboten.

11.04.2017


Autonomie psychisch Kranker

H.-J. Mayer, LV Apk Hamburg

Respekt vor der Autonomie

eines psychisch kranken Menschen - der Weg in die Zwangsmaßnahme?

Ein Denkanstoß

06.05.2016


N.N.

Autonomie oder unterlassene Hilfeleistung

Über die Frage, was ist Autonomie, gibt es eine umfangreiche Literatur in Philosophie, Psychologie, Soziologie und Pädagogik. Ich möchte mich dem Thema nicht theoretisch nähern, sondern aus der Praxis von Nutzern oder Mitnutzern der Psychiatrie, nichts aus klinischer Sicht, sondern aus häuslicher Sicht...

Autonomie oder ...

06.05.2016

Barrieren für Menschen mit psychischer Behinderung

Edith Mayer, Landesverband der Angehörigen psychisch Kranker e.V.

Barrieren für psychisch Kranke Menschen - wie ich sie erlebe

Wenn psychisch kranke Menschen Hilfe zur Überwindung ihrer "Barrieren" einfordern, stoßen sie meist auf Unverständnis...

...weiter...

06.05.2016


Edith Mayer, Manfred Desch Landesverband Hessen der Angehörigen psychisch Kranker e.V.

Checkliste Barrieren

Überlegungen zu einer Checkliste für den Personenkreis seelisch Behinderter i.S. des § 2 SGB IX

Checkliste Barrieren

05.09.2016

Bundesteilhabegesetz

Gemeinsame Stellungnahme

der Landesverbände der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen und des Bundesverbandes der Angehörigen zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen

Stellungnahme

21.06.2016


Stellungnahmen der Fachverbände

zum Referentenentwurf des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

Stellungnahme der Fachverbänden für Menschen mit Behinderung vom 18.05.2016

Stellungnahme der Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V. vom 18.05.2016

Stellungnahme der Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V. vom 20.05.2016

Stellungnahme des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Gesamtverband e.V. vom 26.04.2016

Stellungnahme des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Gesamtverband e.V. vom 03.05.2016

11.06.2016

Diskriminierung und Diskriminierung psychisch Kranker

Forensik und Massregelvollzug

Konferenzen, Fachtagungen

Edith Mayer, Offenbach

Bericht
über die Fachtagung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Gemeindepsychiatrischen Verbünde BAG GPV / Mainz 19.05.2016

Themen: Hilfgeplankonferenz, Bundesteilhabegesetz, Koordination der Hilfen

Bericht

30.05.2016


Edith Mayer, Offenbach

Bericht
von der Tagung der Aktion pschisch Kranker e.V. am 07.-08.11.2016 in Kassel

Thema: Verantwortung übernehmen - verlässliche Hilfen bei psychischen Erkrankungen

Bericht

01.01.2017